Das Projekt

Wie alles zustande kam

 

Oft bekommen wir die Frage gestellt, warum wir diesen Benefizlauf überhaupt veranstalten.
Freiwillig oder ein Muss?
Darüber möchten wir euch gerne mehr erzählen…

Natürlich müssen wir unseren Pflichten als zukünftige Maturantinnen nachgehen und einen praktischen Teil für unsere Diplomarbeit auf die Beine stellen. Seitens der Schule wurde uns geraten, eine Non-Profit-Organisation als Kooperationspartner zu wählen. Da ich (Anna) bereits seit mehreren Jahren begeistertes Mitglied bei Run2gether bin, entschieden wir uns für diesen Verein.

Der ausschlaggebende Punkt war dann für Antonia und mich die Reise ins Run2gether Camp nach Kenia. Mit kenianischen Läufern zusammenleben, ihre Kultur kennenlernen und auf einer Seehöhe von über 2000 Meter trainieren, ist eine außergewöhnliche Erfahrung, die uns den Antrieb für dieses Projekt gibt.

10 Tage verbrachten wir im kleinen Dorf Kiambogo und sahen, an was es leider fehlte und auch weiterhin fehlen wird: an genügend Trinkwasser für die Bewohner (in diesem Fall auch für uns).
In Österreich ist es eine Selbstverständlichkeit – das Wasser aus der Leitung – für die Menschen im Dorf leider Mangelware.

Am Ostersonntag erlebten wir, wie der Wasserhahn trocken blieb. Kein Wasser für die morgendliche Gesichtswäsche aus der Leitung. Dieser Umstand machte uns zu schaffen, doch für die Kenianer war es „ganz normal“. Das größte Ostergeschenk bekamen wir Gott sei Dank noch am selben Abend: Es regnete so viel, dass am nächsten Tag wieder genug Wasser zur Verfügung stand.
Die Frage nach jedem Regen ist aber: „Wie lange wird es reichen?“

Nach einem Gespräch mit Thomas Krejci, dem Gründer des Vereins Run2gether, erfuhren wir, dass schon länger ein Wasserleitungsausbau in Kiambogo geplant ist, um eine bessere Versorgung für die Bewohner sicherzustellen.
Run2gether hat vor Ort mehrere soziale (Patenschaften und Schulbau), als auch sportliche (Bau einer Laufbahn) Projekte organisiert. So entstand die Idee, einen Spendenlauf für den kostenaufwendigen Wasserleitungsbau zu veranstalten, um mit dem Erlös einen Teilbetrag des „Wasserprojekts“ zu decken.
Mittlerweile arbeiten fünf fleißige und ehrgeizige Mädels daran, das Beste aus dem Benefizlauf herauszuholen. Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der sich bereit erklärt, uns auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen.
Ein großes Dankeschön im Voraus!
Asante sana!

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